Baby- & Kinderzimmer

Für das Baby wird alles neu.
Denken wir auch an die Raumluft.

Frische Wandfarbe, neuer Boden, neue Möbel, Matratze, Kunststoffe und die ersten Spielsachen: Innerhalb kurzer Zeit kommen viele neue Materialien in einen Raum.

Alles wird mit größter Sorgfalt ausgesucht – weil Eltern für ihr Kind nur das Beste wollen. Was dabei leicht übersehen wird: Einige neue Materialien und Produkte können flüchtige organische Verbindungen an die Raumluft abgeben.

Viele neue Materialien

Viele neue Dinge. Viele mögliche Emissionsquellen.

Nicht jedes neue Produkt ist automatisch problematisch. Für die Raumluft ist jedoch interessant, welche Stoffe aus der Gesamtheit der eingebrachten Materialien freigesetzt werden.

Wandfarben & LackeFarben, Lacke und Beschichtungsstoffe können während und nach der Verarbeitung flüchtige organische Verbindungen freisetzen. Geruchsarm bedeutet dabei nicht automatisch emissionsfrei.
Möbel & HolzwerkstoffeKinderbett, Wickelkommode, Schrank und Regale können Holzwerkstoffe, Klebstoffe, Lacke und Beschichtungen enthalten. Je nach Material können VOC und Formaldehyd relevant sein.
Bodenbeläge & KlebstoffeNeue Bodenbeläge, Teppiche sowie Verlege- und Klebstoffe bringen weitere Materialien in den Raum, aus denen flüchtige Verbindungen freigesetzt werden können.
Matratzen & SchaumstoffeMatratzen, Polster, Wickelauflagen und andere Schaumstoffprodukte bestehen ebenfalls aus Materialien, die insbesondere im Neuzustand flüchtige Verbindungen abgeben können.
Kunststoffe & SpielzeugSpielzeug, Aufbewahrungsboxen und andere Kunststoffprodukte gehören schnell selbstverständlich zum Kinderzimmer. Kunststoff ist dabei nicht gleich Kunststoff.
Textilien & AusstattungTeppiche, Vorhänge und weitere neue Einrichtungsgegenstände ergänzen die Vielzahl unterschiedlicher Materialien, die innerhalb kurzer Zeit in den Raum gelangen können.
Wandfarbe + Boden + Kleber + Möbel + Matratze + Kunststoffe + Spielzeug
Ein Kinderzimmer. Eine gemeinsame Raumluft.

Entscheidend ist deshalb nicht zwangsläufig ein einzelnes Produkt, sondern die gesamte Raumsituation.

Zeit ist ein Faktor

Das Kinderzimmer braucht nicht nur Einrichtung – sondern auch Zeit.

Wer frühzeitig renoviert und neue Möbel rechtzeitig aufbaut, schafft Zeit zum Lüften und Ausgasen. Regelmäßiger Luftaustausch kann die Konzentration flüchtiger Stoffe in der Raumluft reduzieren.

Bewusst auswählen

Geeignete, möglichst emissionsarme Farben, Möbel, Bodenbeläge und Materialien bevorzugen.

Früh renovieren

Streichen, Boden verlegen und Möbel aufbauen möglichst nicht erst unmittelbar vor der Nutzung.

Gut lüften

Während und nach Renovierung und Einrichtung regelmäßig für Luftaustausch sorgen.

Bei Bedarf messen

Bei einer konkreten Fragestellung können VOC und Formaldehyd gezielt betrachtet werden.

Lüften bleibt wichtig. Gibt ein Material weiterhin Stoffe ab, können sich Konzentrationen nach dem Schließen der Fenster jedoch erneut in der Raumluft aufbauen.

Gerade frisch gestrichen?
Neue Wandfarbe kann VOC freisetzen.
VISOPUR® gibt der Wand eine zusätzliche Funktion.

Nach dem Streichen können – abhängig von der verwendeten Farbe und weiteren Materialien – flüchtige organische Verbindungen an die Raumluft abgegeben werden.

Gerade in einem frisch renovierten Baby- oder Kinderzimmer kann es deshalb sinnvoll sein, nicht nur ausgiebig zu lüften, sondern auch darüber nachzudenken, wie verbleibende geeignete VOC kontinuierlich reduziert werden können.

Ausgerechnet die frisch renovierte Wand kann damit Teil der Lösung werden.

Photokatalytisch aktive Flächen

Wenn ohnehin gestrichen wird, kann die Wand mehr als nur gut aussehen.

Wände und Decken bieten große Flächen, die ohnehin vorhanden sind. Mit VISOPUR® können geeignete Flächen zusätzlich photokatalytisch aktiv genutzt werden.

VISOPUR® bildet eine funktionale, photokatalytisch aktive Beschichtung. Unter geeigneten Lichtbedingungen werden an der Oberfläche photokatalytische Prozesse aktiviert, durch die bestimmte gasförmige organische Verbindungen wie VOC und Formaldehyd oxidiert und weiter abgebaut werden können.

Die Raumluft gelangt durch natürliche Luftbewegung immer wieder in Kontakt mit den behandelten Flächen.

Eine vorhandene Fläche bekommt eine zusätzliche Funktion.

Geräuschlos
Kein zusätzliches Gerät
Kein Filterwechsel
Keine laufenden Betriebskosten
Dauerhaft aktiv*

* Die photokatalytische Beschichtung wirkt als Katalysator und verbraucht sich dabei nicht. Solange sie nicht abrasiv entfernt oder überstrichen wird, bleibt sie aktiv. Für die Photokatalyse ist geeignetes Licht erforderlich.

Sinnvolle Reihenfolge

Erst vermeiden. Dann lüften. Bei Bedarf zusätzlich reduzieren.

Emissionen möglichst vermeiden

Bei Farben, Möbeln, Bodenbelägen und anderen Produkten auf geeignete, möglichst emissionsarme Materialien achten.

Zeit zum Auslüften geben

Möglichst früh renovieren, Möbel rechtzeitig aufbauen und regelmäßig lüften.

Bei Unsicherheit messen

VOC und Formaldehyd lassen sich bei einer konkreten Fragestellung gezielt untersuchen.

Ergänzend reduzieren

Wo Emissionsquellen verbleiben, kann eine photokatalytisch aktive Oberfläche einen zusätzlichen Abbauweg für geeignete gasförmige Verbindungen schaffen.

Klare Abgrenzung

VISOPUR® ersetzt nicht das Lüften.

Eine photokatalytische Oberfläche ist kein Ersatz für regelmäßigen Luftaustausch, eine sorgfältige Produktauswahl oder die Beseitigung einer vermeidbaren Emissionsquelle.

VISOPUR® schafft vielmehr einen zusätzlichen Abbauweg für geeignete gasförmige organische Verbindungen, während die Raumluft mit den aktiven Oberflächen in Kontakt kommt.

Und Pollen oder Hausstaub? VISOPUR® ist kein Partikelfilter. Pollen, Hausstaub und andere Partikel werden durch die Beschichtung nicht wie bei einem Filtersystem aus der Raumluft abgeschieden. Der Schwerpunkt liegt hier auf geeigneten gasförmigen organischen Verbindungen wie VOC und Formaldehyd.

Häufige Fragen

Baby- & Kinderzimmer – kurz beantwortet.

Wie lange sollte ein Babyzimmer nach dem Streichen lüften?

Eine pauschale Zeitspanne lässt sich nicht für jede Wandfarbe und jeden Raum festlegen. Entscheidend sind unter anderem Produkt, Raumgröße, Temperatur, Luftwechsel und weitere neue Materialien. Sinnvoll ist, möglichst frühzeitig zu renovieren und während sowie nach den Arbeiten regelmäßig intensiv zu lüften.

Können auch emissionsarme Wandfarben VOC freisetzen?

Emissionsarm bedeutet nicht zwangsläufig emissionsfrei. Die bewusste Produktauswahl sollte deshalb mit frühzeitiger Renovierung und gutem Lüften kombiniert werden.

Können neue Möbel die Raumluft belasten?

Je nach verwendeten Holzwerkstoffen, Klebstoffen, Lacken und Beschichtungen können Möbel flüchtige organische Verbindungen freisetzen. Auch Formaldehyd kann bei bestimmten Materialien relevant sein.

Sind Kunststoffspielzeuge problematisch?

Aus der Tatsache, dass ein Spielzeug aus Kunststoff besteht, lässt sich keine relevante Raumluftbelastung ableiten. Unterschiedliche Kunststoffe, Zusatzstoffe und Herstellungsverfahren unterscheiden sich. Für VISOPUR® steht deshalb die gesamte Raumsituation im Mittelpunkt.

Kann man VOC und Formaldehyd im Kinderzimmer messen?

Ja. Eine geeignete VOC-Messung kann Hinweise auf gasförmige organische Belastungen geben. Soll Formaldehyd konkret beurteilt werden, ist ein dafür geeignetes Messverfahren erforderlich. Ein allgemeiner TVOC-Wert ersetzt keine gezielte Formaldehydmessung.

Kann ich eine Belastung am Geruch erkennen?

Nicht zuverlässig. Manche flüchtigen Stoffe können gerochen werden, andere nicht oder erst bei unterschiedlichen Konzentrationen. Die menschliche Geruchswahrnehmung ersetzt keine Messung.

Reicht regelmäßiges Lüften aus?

Lüften ist eine wichtige Maßnahme. Gibt ein Material jedoch weiterhin VOC oder Formaldehyd ab, können Konzentrationen nach dem Schließen der Fenster erneut ansteigen. VISOPUR® soll das Lüften nicht ersetzen, sondern kann einen zusätzlichen photokatalytischen Abbauweg schaffen.

Braucht VISOPUR® im Kinderzimmer Strom?

Die Beschichtung selbst benötigt keinen eigenen Stromanschluss und verursacht keine laufenden Betriebskosten. Für die photokatalytische Reaktion ist geeignetes Licht erforderlich.

Ist VISOPUR® für Baby- und Kinderzimmer geeignet?

Ja. VISOPUR® kann in Baby- und Kinderzimmern ebenso eingesetzt werden wie in anderen Wohn- und Aufenthaltsräumen. Gerade wenn ein Kinderzimmer ohnehin gestrichen oder renoviert wird, können geeignete Wand- und Deckenflächen zusätzlich photokatalytisch aktiv genutzt werden.

Die Raumluft verdient dieselbe Aufmerksamkeit.

Ein Kinderzimmer soll sich nicht nur gut anfühlen.

VISOPUR® ergänzt die klassische Raumgestaltung um eine Funktion, die man nicht sieht: geeignete Wand- und Deckenflächen können dazu beitragen, bestimmte gasförmige organische Verbindungen in der Raumluft photokatalytisch abzubauen.

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